Guttannen - Meiringen

12. Wandertag Guttannen -Meiringen und mit dem Zug zurück nach Grindelwald.

Ausgeschlafen, aus dem Fenster geschaut und siehe da, der Himmel sieht verheißungsvoll aus.
Zum Abschluss noch mal Sonne, der Föhn bläst noch.
Wir haben uns damit abgefunden, dass wir nicht von Meiringen nach Grindelwald zu Fuß gehen werden.
Der Kreis hat sich ja irgendwie geschlossen, denn im vergangenen Jahr haben wir ja diese Strecke schon bewältigt.
Das erstes Etappenziel heute hieß Innertkirchen. Etwa 2,5 Stunden Wanderung. Stürmischen Schrittes, wie der Wind von hinten, der Föhn, der von Süden blies, gingen wir los. Es war ein wenig wie zum Schluss des vergangenen Tages, der Weg führte nicht weit von der Straße entfernt, was oft sehr schön war, manchmal auch effizient dazu, weil wir abkürzten, aber manchmal auch ganz schön nervig, wenn der Weg von der Straße wegführte, die doppelte Entfernung zurücklegte und wieder auf die Straße traf und man nicht wusste warum. Tunnel umgehen, naja, da kamen immer noch etliche Höhenmeter dazu, weil wir diese meist oberhalb umgingen, also erst nach oben und dann wieder bergab zur Straße.
Es gab den Säumerweg und einen Weg der etwas länger war. Einmal verlor sich der Säumerweg im Nichts, war einfach weg und wir stapften wieder einen steilen Hang hinauf, um einen alternativen Weg zu nehmen.
Der Wind hatte Sturmstärke. Ich hatte aber gestern gelesen, dass man keine Angst haben muss, dass die Bäume dem Sturm nicht widerstehen. Sie sind an solche Bedingungen von Kindheit an gewöhnt.
Spektakuläres gab es bis Innertkirchen nicht zu berichten. Kurz vor 12.00 Uhr erreichten wir das Stadtzentrum und gingen in die Information, uns nach der Aareschlucht zu erkundigen. Als wir dann im selben Gebäude in den Coop gehen wollten, rannte Toma fast gegen die geschlossene Tür. Mittagspause. Wir wollten uns aber gerade etwas für unsere Mittagspause kaufen. Pech gehabt. Auf der Straßenseite gegenüber gab es das Restaurant / Hotel Post. Essen war so lala. Toma aß Randensalat. Auf Deutsch Rote-Beete-Salat. Meine Spagetti – Polonäse waren versalzen. Halb gesättigt gingen wir in Richtung Aare-Schlucht.