Ich wache auf und es ist hell. Es gibt eine Decke über meinem Kopf und keine Toilettengeräusche. 9.00Uhr sagt der Zeit-Service – Toma, die schon auf die Uhr geschaut hat. Aus dem BETT!!! quälen, die Qual besteht darin, dass ich das Bett für das Frühstück verlassen muss.
Das Frühstück ist besser als unterwegs in den Bergen, was aber schon das höchste Lob wäre.
Wir haben einen Tag wanderfrei. Shopping ist angesagt, Sightsseeing, Corte ist eine schöne alte Stadt, obwohl sie ganz urig und ansehenswert ist, würde ich die Betonung aber eher auf alt legen. Wir schlendern durch die Kö, also die Hauptshopping-Meile, kaufen für mich ein Shirt mit langen Ärmeln und ich kann heute mein frisch gewaschenes Wanderhemd entsorgen. Es hat mir lange gute Dienste geleistet, ist aber nicht nur ausgeblichen, sondern auch nicht mehr auf dem neuesten Stand der Outdoortechnik und vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeel zu warm für Korsika.
Apotheke und Optiker für Toma, denn ich hatte vergessen zu berichten, dass Toma auch ihre Brille geschrottet hat, im Zelt, beim Schlafen. Also ich setze da meine Brille immer ab, da ich nichts träume. Toma sieht nun ihre Träume auch nur verschwommen. Aber vielleicht war das in weiser Voraussicht, da es wohl diese Nacht Albträume gewesen wären.
Ach ja und dann Ohrringe kaufen, einer war wieder weg. Aber das ist ganz normal. Das passiert in jedem Urlaub. Ich sollte mal besser bei der Abreise aufpassen, ob es da wirklich noch zwei sind. Ich habe da einen Verdacht.
Alles gemeistert. Die Festung fotografiert, durch die wunderschöne Altstadt, das wunder streiche ich, spaziert. Lecker zu Mittag gegessen, Fiesta gemacht, wieder eingekauft, die Strecke bis zur Bushaltestelle abgegangen, Wäsche gewaschen und jetzt freue ich mich auf ein leckeres Abendbrot.
Berge? Ja, Berge haben wir auch gesehen, hinter der Stadt beginnen sie. Morgen um 8.00 Uhr bringt uns der Bus wieder dort hin.