Heute Früh klingelte der Wecker kurz ach 6.00 Uhr, damit wir den ersten Zug nach Venedig erreichen. Rucksäcke waren am Abend schon gepackt, die stinkenden Klamotten verstaut, die einigermaßen sauberen von ganz unten hervorgekramt.
Wir fuhren ja immerhin nach Venedig, wo alles voll ist von Chicky Micky. Halb Zehn waren wir vor Ort und als Erstes buchten wir den Zug zurück nach Deutschland. Das war in 10 Minuten getan und es verblieben noch etwa 4 Stunden für die Lagunenstadt. Pflichtprogramm war der Markusplatz, der offizielle Endpunkt unserer Reise. Also stapften wir mit unseren Rucksäcken gepackt, genauso exotisch anmutend wie die Japaner oder Chinesen durch die unter der Hitze stöhnende Stadt. Unser dritter Besuch Venedigs weckte natürlich Erinnerungen und eine davon war, am Tag sind zu viele Touristen (Rucksacktouristen?) unterwegs. Wir also. Deswegen schnell Foto auf dem Markusplatz machen und zurück zum Bahnhof. Doch da kommen auch etwa 8 km in der brütenden Sonne zusammen, zumindest unsere 10.000 Schritte haben wir auch heute gemacht.
Nun sitzen wir im Zug und untertunneln die Alpen, die wir gerade so schön überquert hatten. Wir haben ein ganzes Zugabteil für uns, wer hätte es auch mit uns ausgehalten, wir rochen ja doch ein wenig, bzw. unsere Sachen. Die Schaffnerin machte schon einen Schritt zurück, als sie die Tür öffnete. Wir hatten ja inzwischen unsere Schlappen angezogen, um nicht in den Bergstiefeln 7,5 Stunden sitzen zu müssen.
Ja, mit 120 geht es jetzt durch die Alpen, getreu unserem Motto. Jetzt ist der Zug wieder einmal aufgetaucht und neben uns windet sich der Autoverkehr über den Brenner von Italien nach Österreich. Ja, so einfach geht das Überwinden der Alpen.
P.S.: Und als wir in München ausstiegen, unseren Zug nach Würzburg nehmen wollten, aber davor noch etwas zu Essen kaufen gingen, trafen wir in dem Bahnhofsgeschäft Rosi und Martin. Es war eine überaus herzliche Begegnung!
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