Start wie gewöhnlich. Bis zum Pass Duran 45 Minuten schnell gegangen und die 30 Minutenvorgabe haben wir wieder nicht geschafft. Dann ging es 30 Minuten auf der ganz normalen Asphaltstraße bergab und dann links rein und der eigentliche Weg begann.
Heute war heißes Wetter angesagt. Es sollten über 30° Grad werden. Und sie wurden es. Wir waren also über jeden Aufstieg, den wir im Wald bewältigen konnten dankbar. Der Weg war ähnlich zu gestern, travers am Hang lang, über Geröllfelder, durch den Wald am Hang lang oder nach oben. Wir machten auch im Schatten Pause und viel Trinken war angesagt. Heute hatten wir ordentlich gebunkert. Die angekündigte Hütte / Alm (die nicht mehr bewirtschaftet war) kam und kam nicht. Sie war eigentlich unser Gradmesser hinsichtlich unseres Vorankommens, denn dann hätten wir schon mehr als die Hälfte geschafft. Am schönsten war es meist zurückzuschauen, denn die uns umgehenden Berge waren wirklich grandios. Da konnte man sich wirklich nicht beschweren. Der Weg bot viel viel Rundblick, Ausblick, Weitblick, Berge, Berge, Berge?
An der Hütte kamen wir mit über einer Stunde Verspätung an. Es gab eine Tränke mit kühlem Wasser, dass wir zum Auffüllen unserer Vorräte nutzten.
Von der Hütte gut erholt, mit einem Powerriegel gestärkt ging es hinauf zum Pass (rund 150 Höhenmetern), die mir eigentlich nicht schwer fielen, nur die Hitze macht ein wenig zu schaffen.
Auf dem Pass wieder Ausblicke, wirklich schön.
Bis zur nächsten Hütte gingen wir den Panoramaweg und es deutete sich schon ein wenig das Gewitter an, das vor einer halben Stunde hier mit aller Macht über uns hinweggebraust ist. Blitz, Donner, starker Regen.
Doch wir waren schon geduscht und die Gopro stand schon und nahm das Heranziehen des Gewitters auf. Leider hatte der Wirt Angst, dass mit der Kamera etwas passiert und hat sie ?gerettet?.
Jetzt warten wir mit Ungeduld auf das Abendbrot.