Wie viele Winter sind bereits ins Land gegangen, nicht in allen gab es Schnee, doch in vielen sind wir in der Haard, dem Wald vor unserer Haustür, mit Langläufern unterwegs gewesen. Doch einen Rodelberg für die Kinder haben wir nie entdeckt und so blieb der Spaß des Rodelns auf ganz kleine Abfahrten begrenzt. Der Zufall wollte es, an einem Lock-Down -Tag im Winter, dem diesjährigen Jahrhundertwinter, gingen wir in Speckhorn spazieren, eigentlich um die Teiche zu umrunden. Ein Straßenname ließ mich stutzen- Zum Rodelberg – stand da und ich dachte schon, wer denkt sich denn so etwas aus. Doch am Ende der Alle standen wir vor einem Hügel, Berg, der aussah wie eine Halde, was er aber nicht ist. Wir sahen wie Kinder und Jugendliche auf Schlitten die Waldwege heruntersausten. Oben angekommen öffnete sich der Blick auf Recklinghausen und einen wunderschönen Rodelberg.
1967 beschloss der Rat der Stadt, den Grüngürtel an der Mollbeck zu einem Naherholungszentrum auszubauen. Ein Jahr später folgte die Gestaltung des Rodelberges. Durch den Abbruch der beiden Sparkassen am Königswall und den Ausbau der Mollbeck Ende der 60er Jahre gelangte genug Erdaushub in den Norden der Stadt. Über einen längeren Zeitraum wurde die Fläche als Anlieferstelle für Bodenaushub aller Art zur Verfügung gestellt und wuchs Meter um Meter bis zu einer Höhe von 125 Metern. Lange Zeit war der Rodelberg die höchste Erhebung der Stadt, bis die Halde Hoheward, auch künstlich entstanden, dem Rodelberg ca. 25 Jahre später den Rang ablief. Der Rodelberg hat dennoch nichts von seinem Reiz und seiner Anziehungskraft verloren. Die grüne Wiese am Fuß des Berges lädt im Sommer zu einem Picknick ein. Im Winter wird der abschüssige Hang zu einem Mekka für Rodelfans. Der Rest ist mit Sandbirken, Pappeln und Ahorn aufgeforstet worden. Wer das Plateau des Rodelberges erwandert, genießt einen wunderbaren Blick Richtung Ruhrgebiet.
am 19. Januar 2026 konnte man über Marl mit bloßem Auge Nordlichter sehen. Die Erscheinung hielt lange an. Mit der Kamera, deren Sensor empfindlicher ist als unsere Netzhaut, gelang es wunderschöne farbige Bilder einzufangen. Besonders beeindruckend für mich waren die Rottöne, die ich im Norden Europas […]
Gastbeitrag von Familie Egner Nordfriesland-Kreis Recklinghausen2022-2024 Wir sind ein junges Unternehmen mit einer klaren Vision: Miriam und Simon Egner helfen Ihnen den besten Handwerker zu finden! Menschen dabei zu helfen, den passenden Handwerker für ihre individuellen Projekte zu finden. Im Kreis Recklinghausen sind wir direkt vor […]
Unter den Vögeln ist die Nachtigall berühmt für Ihren schönen vielfältigen Gesang. Noch durchdringender und ebenso schön singen die Drosseln. Zu der Familie der Drosseln gehört auch die Amsel und den Gesang der Amsel habt Ihr bestimmt schon gehört. Meistens sitzen sie hoch oben auf einem […]
Rodelberg in Recklinghausen
Wie viele Winter sind bereits ins Land gegangen, nicht in allen gab es Schnee, doch in vielen sind wir in der Haard, dem Wald vor unserer Haustür, mit Langläufern unterwegs gewesen. Doch einen Rodelberg für die Kinder haben wir nie entdeckt und so blieb der Spaß des Rodelns auf ganz kleine Abfahrten begrenzt. Der Zufall wollte es, an einem Lock-Down -Tag im Winter, dem diesjährigen Jahrhundertwinter, gingen wir in Speckhorn spazieren, eigentlich um die Teiche zu umrunden. Ein Straßenname ließ mich stutzen- Zum Rodelberg – stand da und ich dachte schon, wer denkt sich denn so etwas aus. Doch am Ende der Alle standen wir vor einem Hügel, Berg, der aussah wie eine Halde, was er aber nicht ist. Wir sahen wie Kinder und Jugendliche auf Schlitten die Waldwege heruntersausten. Oben angekommen öffnete sich der Blick auf Recklinghausen und einen wunderschönen Rodelberg.
1967 beschloss der Rat der Stadt, den Grüngürtel an der Mollbeck zu einem Naherholungszentrum auszubauen. Ein Jahr später folgte die Gestaltung des Rodelberges. Durch den Abbruch der beiden Sparkassen am Königswall und den Ausbau der Mollbeck Ende der 60er Jahre gelangte genug Erdaushub in den Norden der Stadt. Über einen längeren Zeitraum wurde die Fläche als Anlieferstelle für Bodenaushub aller Art zur Verfügung gestellt und wuchs Meter um Meter bis zu einer Höhe von 125 Metern. Lange Zeit war der Rodelberg die höchste Erhebung der Stadt, bis die Halde Hoheward, auch künstlich entstanden, dem Rodelberg ca. 25 Jahre später den Rang ablief. Der Rodelberg hat dennoch nichts von seinem Reiz und seiner Anziehungskraft verloren. Die grüne Wiese am Fuß des Berges lädt im Sommer zu einem Picknick ein. Im Winter wird der abschüssige Hang zu einem Mekka für Rodelfans. Der Rest ist mit Sandbirken, Pappeln und Ahorn aufgeforstet worden. Wer das Plateau des Rodelberges erwandert, genießt einen wunderbaren Blick Richtung Ruhrgebiet.
Nordlichter über Marl-Sinsen
Die Handwerkervermittlung Kreis Recklinghausen
Die Meistersinger