Den damaligen Bürgern im Alten Dorfes ist es zu verdanken, dass die Freiheit in den 1960er-Jahren nicht einer Flächensanierung zum Opfer fiel; immerhin hatten die örtlichen Stadtplaner vor, das alte Dorf abzureißen und an dessen Stelle die damals in den Ruhrgebietsstädten modernen Betonzweckbauten erstellen zu lassen. Mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz widersetzten die Eigentümer sich solchen Absichten. Nach der Eingemeindung durch die Stadt Herten, die ihre eigene Altstadt eben durch solche Bausünden verloren hatte, wurden die alten Häuser im Dorf durch das Land Nordrhein-Westfalen unter Denkmalschutz gestellt und die notwendigen Restaurierungen sogar zeitweise aus Mitteln der Stadt Herten gefördert. So blieben die historischen Strukturen erhalten. Die Häuser wurden ebenso wie das benachbarte Schloss inzwischen denkmalgerecht restauriert.
Der Name Westerholt stammt aus der Bezeichnung „Holz im Westen“, im Westen von Recklinghausen. Der Begriff „Holz“ steht dabei für „Wald“. Vom Reichshof aus wurden einem treuen Vasallen diese Ländereien geschenkt.
Die „Freiheit“ wuchs um die alte Kirche St. Martinus, die 1310 erstmals erwähnt wurde. Die fast vollständig erhaltenen Fachwerkhäuser – 64 an der Zahl – aus dem frühen 17. Jahrhundert bilden heute mit der alten Pfarrkirche, dem Stadttor und der Burganlage eine „historische Altstadt“, die auch das westfälische Rothenburg genannt wird.
Die erste urkundliche Nennung von Westerholt erfolgte 1047 in der „Urbare“, einem Güteverzeichnis des Klosters Werden. Die Herren von Westerholt werden schon im Jahre 1193 urkundlich erwähnt. Sie sind eine der bedeutendsten Adelsfamilien im Vest Recklinghausen. Das Reichsgrafengeschlecht zählte zum so genannten Hochadel.
am 19. Januar 2026 konnte man über Marl mit bloßem Auge Nordlichter sehen. Die Erscheinung hielt lange an. Mit der Kamera, deren Sensor empfindlicher ist als unsere Netzhaut, gelang es wunderschöne farbige Bilder einzufangen. Besonders beeindruckend für mich waren die Rottöne, die ich im Norden Europas […]
Gastbeitrag von Familie Egner Nordfriesland-Kreis Recklinghausen2022-2024 Wir sind ein junges Unternehmen mit einer klaren Vision: Miriam und Simon Egner helfen Ihnen den besten Handwerker zu finden! Menschen dabei zu helfen, den passenden Handwerker für ihre individuellen Projekte zu finden. Im Kreis Recklinghausen sind wir direkt vor […]
Unter den Vögeln ist die Nachtigall berühmt für Ihren schönen vielfältigen Gesang. Noch durchdringender und ebenso schön singen die Drosseln. Zu der Familie der Drosseln gehört auch die Amsel und den Gesang der Amsel habt Ihr bestimmt schon gehört. Meistens sitzen sie hoch oben auf einem […]
Altes Dorf Westerholt
Ruhrgebiet und eine geschlossen erhaltene Bausubstanz aus dem Mittelalter, wo findet man dies? Im Dorf Westerholt in Herten.
Den damaligen Bürgern im Alten Dorfes ist es zu verdanken, dass die Freiheit in den 1960er-Jahren nicht einer Flächensanierung zum Opfer fiel; immerhin hatten die örtlichen Stadtplaner vor, das alte Dorf abzureißen und an dessen Stelle die damals in den Ruhrgebietsstädten modernen Betonzweckbauten erstellen zu lassen. Mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz widersetzten die Eigentümer sich solchen Absichten. Nach der Eingemeindung durch die Stadt Herten, die ihre eigene Altstadt eben durch solche Bausünden verloren hatte, wurden die alten Häuser im Dorf durch das Land Nordrhein-Westfalen unter Denkmalschutz gestellt und die notwendigen Restaurierungen sogar zeitweise aus Mitteln der Stadt Herten gefördert. So blieben die historischen Strukturen erhalten. Die Häuser wurden ebenso wie das benachbarte Schloss inzwischen denkmalgerecht restauriert.
Der Name Westerholt stammt aus der Bezeichnung „Holz im Westen“, im Westen von Recklinghausen. Der Begriff „Holz“ steht dabei für „Wald“. Vom Reichshof aus wurden einem treuen Vasallen diese Ländereien geschenkt.
Die „Freiheit“ wuchs um die alte Kirche St. Martinus, die 1310 erstmals erwähnt wurde. Die fast vollständig erhaltenen Fachwerkhäuser – 64 an der Zahl – aus dem frühen 17. Jahrhundert bilden heute mit der alten Pfarrkirche, dem Stadttor und der Burganlage eine „historische Altstadt“, die auch das westfälische Rothenburg genannt wird.
Die erste urkundliche Nennung von Westerholt erfolgte 1047 in der „Urbare“, einem Güteverzeichnis des Klosters Werden. Die Herren von Westerholt werden schon im Jahre 1193 urkundlich erwähnt. Sie sind eine der bedeutendsten Adelsfamilien im Vest Recklinghausen. Das Reichsgrafengeschlecht zählte zum so genannten Hochadel.
Nordlichter über Marl-Sinsen
Die Handwerkervermittlung Kreis Recklinghausen
Die Meistersinger