Aserbaidschan

PICT1127_Restored
Brot ist das Hauptnahrungsmittel und war eigentlich immer genug und frisch vorhanden. Außer wenn einige Schneeflocken fielen und der Verkehr in Baku zusammenbrach. Dann bildeten sich lange Schlangen vor den Brotläden.
PICT1263_Restored
LKW-Fahrer nahmen uns häufig mit in die Berge. Um an den Verkehrsposten unbemerkt vorbeizukommen, mussten wir uns unter der Plane auf der Ladefläche verstecken. Der Fahrer hat auf dem Kopf den typischen Hut, der bei uns Aerodrom (also Flugplatz genannt) wurde.
PICT4935_Restored (1)
Ein kurzer Schwatz von Tür zu Tür
PICT1148_Restored
In den Bergen des östlichen Kaukasus trafen wir auf hilfsbereite Menschen.
PICT1117_Restored-1
Der Winter in den Bergen ist hart. Mit den Autos kommt man nicht überall hin, sodass die Dorfbewohner noch Pferde halten.
PICT1167_Restored-1
Es bestand schon in den siebziger Jahren ein großer Unterschied zwischen dem Leben auf dem Dorf in Aserbaidschan und in der Stadt Baku. Für uns, die wir aus der DDR kamen, war der Unterschied noch dramatischer. Wir empfanden dies, als wären wir um ein zwei Jahrhunderte in die Vergangenheit gereist und nicht nur etwas mehr als 100 Kilometer von Baku in den östlichen Kaukasus.
PICT1128_Restored-1
Auch die Kinder mussten hier schon kräftig mit zupacken, besonders die Mädchen. Es wäscht schon selbständig die Sachen im Fluss.
_A7_2591-1
Als wir 2025 im Mai durch Tadschikistan reisten, sah ich diese junge Frau und hatte noch genau das Bild vor Augen, was ich in der Nähe von Pirkuli in Aserbaidschan in den siebziger Jahren fotografiert hatte. 50 Jahre waren vergangen und es hatte sich auf dem Dorf wenig verändert im alltäglichen Leben der Menschen.